Il 20 febbraio 2010 ricorre il bicentenario della morte di Andreas Hofer, comandante dell’insorgenza cattolica in Tirolo, fucilato a Mantova dalle truppe napoleoniche. Purtroppo oggigiorno continuiamo ad assistere a mistificazioni partitiche di Hofer e sue riletture in chiave nazionalista. Hofer come Katerina Lanz difesero la propria Fede Cattolica, la propria Terra: furono veri patrioti che combatterono con tutte le loro forze contro il nuovo ordine massonico della rivoluzione francese, esportato anche in Tirolo «dall’imperatore Napoleone». Tali storpiature politiche sono già evidenti nel testo del canto dedicato ad Hofer “Zu Mantua in Banden” ove l’aspetto religioso del nostro patriota viene soppiantato dall’elemento nazionalistico.
L’ultima lettera Carissimo signor fratello, La volontà divina ha disposto ch’io debba passare qui a Mantova dalla vita terrena a quella eterna; ma per fortuna nella grazia di Dio! Ero destinato per mia natura ad incontrare una simile sorte. Dio mi conserverà la Sua grazia fino all’ultimo istante, così ch’io pervenga là dove la mia anima potrà rallegrarsi con tutti gli eletti, là dove potrà pregare per tutti, in particolare per quelli con cui sommamente ho mancato. Mantova, 20 febbraio 1810 Nel nome di Dio intraprenderò il mio ultimo viaggio. Fai sapere tutto a Morandelli |
Letzter Brief Liebster Herr Bruder, der göttliche Wille ist es gewesen, dass ich hab müssen hier in Mantua mein Zeitliches mit dem Ewigen verwechseln, aber Gott sei Dank um seine göttliche Gnade, mir ist es so leicht vorgekommen, dass wenn (als ob) ich zu etwas anderem ausgeführt würde. Gott wird mir auch die Gnade verleihen, bis im letzten Augenblick auf dass ich kommen kann, allwo sich meine Seele mit allen Auserwählten ewig erfreuen mag, allwo ich auch für alle bitten werde bei Gott besonders für welche ich am meisten zu bitten schuldig bin und für Sie und Ihre liebste Frau, wegen dem Büchlein und anderen guten Taten. Auch alle hier noch lebenden Freunde sollen für mich bitten und mir aus den heißen Flammen helfen, wenn ich noch im Fegfeuer büßen muss. Die Gottesdienste soll die Liebste mein, die Wirtin, zu St. Martin halten lassen beim rosenfarbenen Blut, die Bitten in beiden Pfarreien. Den Freunden ist beim Unterwirt Suppe und Fleisch geben zu lassen nebst einer Halben Wein. Und Geld was ich da gehabt habe, habe ich den Armen ausgeteilt. Und was drinnen noch Geld ist, nimm was du brauchst, bis du mit dem Maier Hans kannst reden. Er wird wohl sprechen mit den Leuten und wegen dem Geld für die Armen im übrigen rechne ab mit den Leuten so redlich du kannst, damit ich nicht zu büßen habe. Lieber Herr Pühler, gehen Sie mir hinein und beim Unter-wirt zu St. Martin zeigen sie die Sache an. Er wird schon Anstalten machen und machen Sie sonst niemand kundbar von dieser Sache, Sie lassen sich die 50 Gulden geben, nebst allen Unkosten. In der Welt lebet alle wohl, bis wir im Himmel zusammenkommen und dort Gott loben ohne Ende. Alle Passeirer und Bekannte sollen mir eingedenk sein in heiligem Gebet und die Wirtin solle sich nicht so bekümmern, ich werde bitten bei Gott, für sie alle. Ade meine schnöde Welt, so leicht kommt mir das Sterben vor, dass mir nicht die Augen nass werden. Geschrieben um 5 Uhr in der früh, und um 9 Uhr reise ich mit der Hilfe aller Heiligen zu Gott. Im Namen des Herrn will ich auch die Reise vornehmen mit Gott. Den Morandell lassen Sie es wissen |
L’ultima lettera al Principe Giovanni
Andreas Hofers letzter Brief an Erzherzog Johann
oesta.gv.at Archivio di Stato austriaco
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